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Systemische Aufstellungen in Kleingruppen | Workshops

Entdecke die transformative Kraft der systemischen Aufstellungen in meinen Workshops für Kleingruppen bis max. 9 Teilnehmern. Diese Methode, auch bekannt als Familienaufstellung, ermöglicht es dir, verborgene Dynamiken und Beziehungsgeflechte innerhalb deines Systems sichtbar und bewusst zu machen. Erlebe wie neue Perspektiven und Einsichten entstehen, um persönliche und zwischenmenschliche Herausforderun-gen zu meistern. Schaffe Raum für Wachstum und Veränderung in einem unterstützenden Umfeld.

Was kann mit einer Systemischen Aufstellung erreicht werden?

Eine Aufstellung schafft Klarheit ohne Schuld, Tiefe ohne Überforderung und Bewegung ohne Zwang.


In der systemische Arbeit werden innere Bilder von Beziehungen, Konflikte, unausgesprochene Emotionen und Themen durch Personen im Raum sichtbar gemacht. 

Hier findest du eine Übersicht der Anwendungsbereiche:

Familienaufstellungen (Privater Bereich)
Der klassische Ursprung von systemischen Aufstellungen sind Familienaufstellungen. Es geht darum verborgene Dynamiken innerhalb der Herkunfts- oder Gegenwartsfamilie zu klären, welche im Hier und Jetzt wirken. 

  • Konflikte innerhalb der Familie (Loyalität, Rollenverstrickung)

  • Partnerschaft und Beziehungen

  • Wiederkehrende Lebensmuster (Scheitern, Kontaktabbrüche, Selbstsabotage, ...)


Symptomaufstellungen (Psychosomatik & Gesundheit)
Hier wird nicht nur mit Personen, sondern ergänzend mit dem Symptom oder der Krankheit als Stellvertreter gearbeitet.

  • Was ist die Botschaft des Symptoms/Krankheit, was will es mir sagen? 

  • Auch der Ganzheitliche Blick wird sichtbar: Welche seelischen, psychischen oder systemischen Faktoren begünstigen eine körperliche Beschwerde?

  • Auch Transgenerationale Übernahmen von Krankheiten sind möglich


Strukturaufstellungen zur Entscheidungsfindung
Das räumliche Bild kann helfen, wenn der Kopf keine Klare antwort liefert mittels der Darstellung von verschiedenen Lösungswegen und Optionen (A, B, beides, keines davon)
Bei Werte-aufstellungen können Blockaden und Widerstände, die einen davon abhalten sein Ziel zu erreichen, sichtbar gemacht werden. Welcher Wert (z.B. Sicherheit vs Freiheit) hat mehr Kraft?

  • Selbstwert-Thematik

  • Identitätsfindung

  • Sinnfragen


Strukturaufstellungen mit inneren Anteilen 
Bei der Trauma-Arbeit und Innerer-Kind-Arbeit kann das Systemische Arbeiten in einem geschützten Raum eine heilende Wirkung entfalten, da räumlich und emotional ein sicherer Rahmen geschaffen wird, in dem sich verschiedene innere Anteile erkennen, beobachten und integrieren lassen.

  • Trauma- und Belastungsthemen (auch transgenerational)
     

Organisationsaufstellungen (Beruflicher Bereich)
In Unternehmungen werden Aufstellungen genutzt, um Strukturen und Prozesse zu analysieren, die rein rational schwer greifbar sind. Beispielsweise bei Teamdynamiken, Führungsthemen, Projekt-Check und Neuausrichtungen oder bei nachfolgeplanungen (bspw. bei Familienunternehmen.)

Wie funktioniert der Ablauf einer systemischen Aufstellung?

Eine Gruppen-Aufstellung (Workshop) im Vergleich zum systemischen Einzelsetting (mit Tier-/ Figuren, Symbolen, und Bodenankern) findet mit "Echten" Personen (Teilnehmern / Stellvertretern) in einem dafür geeigneten Raum statt. Es ist eine achtsame und Wertschätzende Arbeit.
Der Ablauf ist der folgende:

 

1. Vorgespräch

Der Klient (resp. die Person, die ein Anliegen mitbringt) schildert vor der Aufstellung kurz sein Anliegen/Thema/Problem. Ich als Leiterin der Aufstellung frage den Klienten nach den wichtigsten beteiligten Personen (z.B. Vater, Mutter, Chef, ...), nach den Elementen (Fragestellung, Thematik, Dinge, ...) oder nach abstrakten Dingen und Emotionen (wie "die Angst", "die Hilflosigkeit" oder "der Erfolg", ...).

2. Die Auswahl der Stellvertreter
Der Klient wählt aus den anwesenden Teilnehmern Personen aus, die als Stellvertreter für seine Familien-mitglieder, seine Elemente oder Aspekte seines Problems fungieren. Auch wählt der Klient jemanden für sich selbst aus, der ihn vertritt.

 

3. Das "Aufstellen" im Raum
Der Klient führt die ausgewählten Stellvertreter (Teilnehmer) intuitiv an einen Platz im Raum und stellt sie zueinander in Beziehung. Er bestimmt dabei auch die Blickrichtung (zu- oder abgewandt). Sobald alle stehen, setzt sich der Klient hin und schaut von aussen zu. Der Klient selber nimmt nicht "Aktiv" an der Aufstellung teil, sondern schaut von Aussen als Beobachter zu. 

 

4. Die Befragung (phänomenologische Phase)
Hier passiert das erstaunliche dieser Arbeit: Die Stellvertreter erleben oft Gefühle oder Körperliche Impulse, die denen der realen Personen im Leben des Klienten entsprechen, obwohl sie diese gar nicht kennen.
Ich als Leiterin frage die Stellvertreter (Teilnehmer) nach ihrem aktuellen Befinden in dieser Rolle.

  • Wie fühlst du dich an diesem Platz? (Unmittelbares Erleben)

  • Was nimmst du jetzt gerade wahr? 

  • hast du das Bedürfnis näher zu XY oder lieber weiter weg zu gehen?

  • Wie fühlt sich der Blickkontakt an - angenehm oder eher bedrohlich?

  • usw.
     

5. Prozessarbeit und Lösungsbild
Durch das Umstellen oder das sich bewegen der Personen im raum wird nach einer angenehmeren Ordnung gesucht, wo sich alle bestmöglich wohlfühlen. Das Ziel ist es, Blockaden und widerstände zu lösen, damit die Energie wieder frei fliessen kann. Dabei können ausgesprochenen Lösungs- oder Heilsätze dienen, wie zum Beispiel:

  • Ich erkenne dich als meinen Vater an. Ich bin deine Tochter und du bist mein Vater.

  • Ich lasse diese Last jetzt bei dir, sie gehört mir nicht.

  • Ich ehre und achte dich und dein Schicksal.
     

6. Das Abschlussbild
Am Ende steht ein Bild, in dem sich alle Beteiligten an ihrem Platz "richtig/Stimmig" oder zumindest "Erleichtert fühlen. Der Klient tritt oft bei Bedarf am Schluss selbst an seinen Platz in der Aufstellung, um dieses neue und heilsame Bild zu verinnerlichen.


Wozu dient und wie wirkt eine systemische Aufstellung?
 

  • Perspektivwechsel: Man sieht das eigenen Problem plötzlich "von oben / Aussen" und erkennt dadurch Zusammenhänge, die einem im Alltag verborgen bleiben.
     

  • Emotionale klärung: Es können alte Verletzungen ausgesprochen, integriert und Frieden mit der Vergangenheit geschlossen werden.
     

  • Entscheidungshilfe: Es besteht die Möglichkeit verschiedene Optionen (z.B. Jobwechsel) "durchzuspielen" um zu spüren, wie das System darauf reagiert.

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Das Grundprinzip basiert auf der phänomenologischen Wahrnehmung und der sogenannten repräsentati-ven Wahrnehmung. Durch das Sichtbarmachen von komplexen Beziehungen und festgefahrenen Mustern innerhalb eines Systems (wie beispw. einer Familie) kann bewusst damit gearbeitet werden. 


Es wird davon ausgegangen, dass wir alle Teil verschiedener Systeme sind und oft unbewusste Rollen oder Lasten übernehmen, die gar nicht zu uns gehören (Fremdenergien). Die Aufstellung macht diese Dynamik im Raum Physisch erlebbar und für den Klienten Sichtbar.

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Hinter der Methode steht die Annahme (Grundidee), dass in einem System (Familie, Organisation, Team) ein kollektives Feld existiert, das Informationen über Beziehungen, Dynamiken und verborgene Zusammenhänge enthält. Dieses Feld wird oft als morphogenetisches Feld oder wissendes Feld bezeichnet. Die Stellvertreter (Repräsentanten) treten in dieses Feld ein und nehmen intuitiv Informationen auf, die über Distanz, Blicke oder Körperempfindungen die Struktur des Systems widerspiegeln. Der Leiter sorgt dafür, dass die Wahrnehmungen in die Aufstellung eingeflossen werden.
 

Ziel: Durch das „Aufdecken“ dieser Felddynamiken können verborgene Muster und Loyalitäten erkannt, unausgesprochene Konflikte oder unausgeglichene Prioritäten sichtbar gemacht werden, um neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu gewinnen.

 

Ausgleich
 

  • Klient:in mit Anliegen = CHF 120.-- / Aufstellung, Resp. Tages-Workshop

  • Stellvertreter:innen/Teilnehmer:innen = CHF 45.-- / Tages-Workshop

 

Die Anmeldung zur Warteliste zum Workshop erfolgt über das Buchungsportal und ist verbindlich. Nach der Buchung erhälst du eine Anmeldebestätigung. Da der Workshop eine Mindestanzahl von 6 Personen erfordert, wird dir die definitive Durchführung des Workshops spätestens 5 Tage vor dem Termin bestätigt und sogleich erhälst du auch den Zahlungslink.

bei Nichterreichung der Mindestanzahl Teilnehmer wird der Workshop spätestens 5 Tage vor dem Termin abgesagt und du erhälst dazu eine Mailnachricht. Dann besteht die Möglichkeit, dass du dich für einen nächsten Workshop-Tag neu anmeldest.
 

Die Bezahlung erfolgt mit Überweisung via Kreditkarte, PayPal oder Twint im Voraus.
Für die Zahlung via Twint oder Vorauskasse kontaktiere mich 7 Tage vor dem Workshop via Kontaktformular.

Ich bitte dich, bei Terminverhinderung mindestens 48 Std. vorher abzusagen. du ersparst dir so die Verrech-nung des entfallenen Termins.


 

Für wen sind systemische Aufstellungen nicht geeignet?

Systemische Aufstellungen sind nicht zu empfehlen für Menschen:

  • mit schweren psychischen Erkrankungen oder akuten Krisen (z. B. Depression, Psychose, Suizidalität) ohne fachkundige Begleitung.

  • mit starken traumatischen oder dissoziativen Zuständen, die eine sichere und emotionale Stabilisierung erfordern.

  • mit unbehandelter Suchtproblematik, die eine intensivere, klinisch betreute Behandlung erfordern.

  • mit medizinischen Einschränkungen oder starker Medikation ohne ärztliche Abklärung.

  • die keine qualifizierte Anleitung oder Moderation akzeptieren oder außerhalb sicherer Rahmenbedingungen arbeiten möchten,

  • die sich in einer akut belastenden Lebenssituation befinden, bei der ohne therapeutische Begleitung eine Retraumatisierung möglich ist.
          Bitte halte vorab Rücksprache mit deinem Therapeuten und kläre, ob eine systemische Aufstellung für dich aktuell sinnvoll ist.

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Systemische Aufstellungen können hilfreich und unterstützend sein, sollten aber nicht als Ersatz für professionelle Behandlung bei schweren oder akuten Problemen genutzt werden.

Falls du dir unsicher bist, ob eine Systemische Gruppen-Aufstellung das richtig für dich ist, dann nimm bitte vorab mit mir kontakt auf, damit wir dies gemeinsam besprechen können.

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